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Weichwasser

enthärtetes Wasser mit geringem Kalkgehalt

 

Weichwasser ist eine allgemeine Bezeichnung für Wasser, das enthärtet wurde, dem also Stoffe entzogen wurden, die für die Verkalkung von elektrischen Geräten oder Rohrleitungen verantwortlich sind. Meist handelt es sich um Magnesium- oder Kalziumionen, die im nicht enthärteten Wasser in relativ hohen Mengen enthalten sind. Weichwasser wird durch die Wasserenthärtung mithilfe des Ionenaustauschs erzeugt und kommt in verschiedenen Bereichen zum Einsatz.
 
 

Was wird als Weichwasser bezeichnet?

Bei Weichwasser handelt es sich um enthärtetes beziehungsweise entkalktes Wasser. Den Gegensatz zum Weichwasser bildet das sogenannte harte Wasser, das eine hohe Konzentration an Magnesium- (Mg²+) sowie Kalziumionen (Ca²+) enthält. Diese Bestandteile im kalten Wasser sind im Wesentlichen dafür verantwortlich, dass all die Geräte und Rohrleitungen verkalken, in denen das Wasser zirkuliert. Die Enthärtung des Wassers wird unter anderem durchgeführt, um die Bildung von Kalk in Leitungen und elektrischen Geräten zur Abwasseraufbereitung oder Wasserverarbeitung zu verhindern.

Die Aufbereitung von hartem Wasser zu Weichwasser findet in speziellen Enthärtungsanlagen statt. In diesen Anlagen werden die für die Wasserhärte verantwortlichen Kalzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht, wodurch eine Enthärtung des Wassers stattfindet.

 

Mögliche Einsatzgebiete für Weichwasser

Es gibt zahlreiche Einsatzgebiete für Weichwasser. Weichwasser wird praktisch überall dort eingesetzt, wo Wasserleitungen oder Geräte zur Wasserverarbeitung vor einer Verkalkung geschützt werden sollten. Hier sind einige Beispiele für mögliche Einsatzgebiete:

  • Kraftwerke und Fernwärmeanlagen
  • Krankenhäuser und Heime
  • Wäschereien
  • Spül- und Waschwasser
  • Prozesswasser
  • Kühlwasser

Der Härtegrad von Wasser

Es gibt in Deutschland verschiedene Härtegrade beim Wasser: weich, mittel und hart. Die genaue Wasserhärte wird in °dH (Grad Deutsche Härte) gemessen, wobei im Wesentlichen der Anteil an Kalzium sowie Magnesium im Wasser angegeben wird. Es handelt sich hierbei um die Härtebilder, also um lösliche Verbindungen in Form von Mineralsalzen, die für den Härtegrad des Wassers verantwortlich sind. Die Mengen dieser Stoffe im Grundwasser variieren je nach Umgebung. Bei einem Wert von weniger als 8,4 °dH handelt es sich um weiches Wasser, bei einem Wert zwischen 8,4 und 14 °dH handelt es sich um mittelhartes Wasser. Wenn der Wert höher als 14 ist, ist von hartem Wasser die Rede.

Der Härtegrad des Wassers ist für die Gesundheit nur von untergeordneter Bedeutung. Ganz anders ist dies bei technischen Anlagen und Installationen. Die in hartem Wasser enthaltenen Mineralsalze lagern sich vor allem bei höheren Wassertemperaturen innerhalb von Rohren und Geräten ab. Es kommt zu einem höheren Wasser- und Energieverbrauch. Außerdem können sich Reparaturen an den betroffenen Geräten oder Anlagen häufen. Hartes Wasser verursacht also zusätzliche Kosten, die es zu vermeiden gilt.

 
 

Die Verwendung von Weichwasser und ihre Vorteile

Mithilfe von Weichwasseranlagen oder auch Enthärtungsanlagen wird Weichwasser erzeugt. Die bereits erwähnten Mineralsalze werden dem harten oder mittelharten Wasser entzogen. Die Verwendung von Weichwasser bringt folgende Vorteile:

  • Haushaltsgeräte sowie alle anderen Geräte und Anlagen, die Wasser verwenden oder in denen Wasser zirkuliert, profiteren von einer längeren Lebensdauer. Dies gilt insbesondere für die Geräte und Anlagen, in denen erhitztes Wasser zur Verwendung kommt.
  • In Heizungsanlagen sowie Heizkörpern können Kalkschichten als Isolierung Der Wärmeaustausch in industriellen Anlagen wird ebenso gedämmt wie die Abgabe von Wärme an die Umgebungsluft. Kalkablagerungen führen zu einem höheren Energieverbrauch dieser Anlagen. Weichwasser verhindert die Verkalkung und sorgt somit für einen deutlich geringeren Energieverbrauch.
  • Kalkfreie Rohrleitungen weisen eine längere Lebensdauer auf. Die Rohre setzen sich nicht im Laufe der Zeit so schnell zu, wie dies bei der Verwendung von hartem Wasser der Fall ist. Sind die Rohre länger im Einsatz, können Kosten durch vorzeitige Reparaturen vermieden werden.
  • Durch die Verwendung von Weichwasser können Chemikalien und Reinigungsmittel gespart werden, was sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schont.

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Weichwasseranlagen oder Enthärtungsanlagen und ihre Funktion

Es gibt verschiedene Verfahren für die Aufbereitung von hartem Wasser. Sehr häufig angewendet werden die Ionentauscher. Dies kommt nicht von ungefähr, da die Wasserenthärtung über den chemischen Vorgang des Ionenaustausches derzeit als beste Möglichkeit gilt. Es gibt aber noch weitere Verfahren wie die Umkehrosmose oder die physikalische Wasserenthärtung.

Der Ionenaustausch

Das zu enthärtende Wasser gelangt durch eine mit Spezialharz gefüllte Ionenaustauschersäule. Während das Wasser durch diese Säule hindurch strömt, werden die im Wasser befindlichen Kalzium- und Magnesiumionen durch die Harzschicht herausgefiltert. Anschließend gelangt das so entstandene Weichwasser in den Hauswasserkreislauf oder steht an entsprechenden Entnahmestellen zur Verfügung. Der Vorteil bei dieser Methode besteht darin, dass das Spezialharz regenerationsfähig ist. Um es aufnahmefähig für die im Wasser befindlichen Ionen zu halten, werden diese in gewissen zeitlichen Abständen durch Spülwasser abgeleitet. Hierbei handelt es sich um einen automatischen Vorgang, der beispielsweise nachts durchgeführt werden kann.

Die Umkehrosmose und physikalische Entkalkung

Die Umkehrosmose ist ein weitaus weniger gängiges Verfahren zur Wasseraufbereitung, bei der das zu reinigende Wasser mit hohem Druck durch eine halbdurchlässige Membrane gepresst wird. Neben Schwermetallen sowie anderen Schadstoffen werden auch Mineralstoffe aus dem Wasser herausgefiltert. Eine weitere Möglichkeit der Wasserenthärtung ist die physikalische Methode, bei der auf elektrische oder magnetische Felder gesetzt wird. Die beiden letztgenannten Verfahren werden allerdings nur sehr selten während der Wasserenthärtung eingesetzt.

 

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